26th of October

Vanillaroid Photoshop action & tutorial


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Es ist mal wieder Zeit für ein neues Photoshop-Tutorial! Vor kurzem hatte ich ein Bandshooting unter dem Thema “70s” bzw. “Hippie”, diese Fotos wollte ich nachtürlich entsprechend bearbeiten, damit sie auch aussehen, wie Fotos aus dieser Epoche. Also mit typischen Polaroid Farben und Kontrasten. Erst war ich ein wenig Planlos und hab viele komplizierte Schritte über Cross-Processing und Filmsimulations-Software Ausprobiert, bis ich dann irgendwann festgestellt habe, dass es viel leichter, mit Hilfe einiger weniger Einstellungs- und Volltonebenen geht. Damit habe ich sogar einen leichten Vanilleton mit reinbekommen, den ich in letzter Zeit immer wieder gerne vernwende. Das Ergebnis will ich euch natürlich nicht vorenthalten. Bitte beachtet, dass es sich dabei um keine Polaroid-Simulation handeln soll sondern lediglich um meine Interpretation des Polaroid-Flairs.

Grundsätzlich funktioniert die Bearbeitung auf so gut wie jedem Foto, sie macht sich aber am Besten, wenn schon von vornherein ein paar Farbkontraste bestehen! Gegenlichtaufnahmen sind prädistiniert für diese Bearbeitung!

Die Beispielbilder sind jeweils 1-click bearbeitet, ich habe also keine Veränderung an der Aktion vorgenommen, allerdings habe ich vorab Versucht, im RAW-Konverter das Maximum aus den Fotos rauszuholen, das solltet ihr auch tun, um ein ideales Ergebnis zu erzielen!

Die entsprechende Photoshop-Aktion für das deutsche und englische Photoshop gibts natürlich auch!

Schritt 1:

Öffnet das Bild, das ihr bearbeiten wollt in Photoshop. (ziemlich einfach bis jetzt, oder? ;) )

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Schritt 2:

Dupliziert die Hintergrundebene. Entweder über einen Rechtsklick und “Ebene duplizieren” oder indem Ihr die Hintergrundebene anklickt und STRG+J drückt.

Die neu entstandene Ebene setzt ihr auf den Modus “Negativ Multiplizieren” und die Deckkraft auf ca. 50%.

Mit diesem Schritt hellen wir unser Bild ein gutes Stück auf. Wenn ihr am Schluss feststellt, dass euer Bild etwas zu dunkel ist, dann könnt ihr hier noch einiges an Helligkeit zurückholen, indem Ihr die Deckkraft dieser Ebene erhöht.

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Schritt 3:

Erstellt eine neue Volltonebene über “Ebene – neue Einstellungsebene – Vollton”. Wählt hier ein helles, warmes Gelb oder gebt direkt den Wert #FFEDB8 ein.

Die neue Ebene setzt Ihr auf den Modus “Multiplizieren” und die Deckkraft auf ca. 26%.

Damit wird das Bild wärmer und leicht gelbstichig, wie es ja früher bei Polaroid-Aufnahmen oft der Fall war.

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Schritt 4:

Erstellt eine neue Volltonebene über “Ebene – neue Einstellungsebene – Vollton”. Wählt hier ein sattes, dunkles Blau oder gebt direkt den Wert #112A79 ein.

Die neue Ebene setzt Ihr auf den Modus “Ausschluss” und die Deckkraft auf ca. 60%.

Diesen Schritt werdet ihr in so gut wie jedem Vintage-Tutorial finden. Zu Recht, den dieser Schritt färbt eure Lichter Gelb und die Schatten Blau, außerdem wird das Bild sehr flau und weich.

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Schritt 5:

Erstellt eine dritte Volltonebene über “Ebene – neue Einstellungsebene – Vollton”. Wählt hier einen zarten Vanilleton oder gebt direkt den Wert #FFF9D0 ein.

Die neue Ebene setzt Ihr auf den Modus “Weiches Licht” und die Deckkraft auf ca. 30%.

Mit dieser Ebene geben wir unserem Bild ein sanftes, vanillefarbenes Farbfinish.

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Schritt 6:

Erstellt eine Einstellungsebene “Schwarzweiss” über “Ebene – neue Einstellungsebene – Schwarzweiss”.

Die neue Ebene setzt Ihr auf den Modus “Weiches Licht” und belasst die Deckkraft bei 100%.

Ziemlich interessant, oder? Dadurch, dass wir diese Schwarzweiss-Ebene im Modus “Weiches Licht” auf unser Bild anwenden, schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe: Wir stellen die verloren gegangenen Kontraste wieder her und gleichzeitig werden die Farben entsättigt und wirken somit wieder weicher und stimmiger.

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Schritt 7:

Was ein richtiges Vintage-Bild noch braucht, ist natürlich eine Vignette. Ich persönlich mag eher dezente Vignetten, aber andere mögen es etwas offensichtlicher. Deshalb zeige ich euch eine Möglichkeit, wie Ihr Vignetten ganz einfach erstellen könnt und später über die Deckkraft deren Intesität regelt.

Erstellt eine Verlaufsebene über “Ebene – neue Einstellugnsebene – Verlauf”.

Nun öffnet sich ein Fenster, in welchem Ihr die Einstellungen für den Verlauf festlegen Könnt. Wählt hier zunächst in den Vorgaben einen Verlauf von schwarz nach transparent. Als Stil wählt ihr “Radial” und bei Größe 150%. Wenn ihr nun noch den Haken bei “umkehren” setzt, erhaltet Ihr einen verlauf, der von der Mitte eures Bildes nach außen hin immer dunkler wird.

Die neue Ebene setzt Ihr auf den Modus “Weiches Licht” und nun könnt ihr mit der Deckkraft spielen, bis die Vignette euren Vorstellungen entspricht. Für mich hat sich eine Deckkraft von 50% bewährt.

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Und damit sind wir auch schon durch. Unser fertiges Bild sollte nun an ein Polaroid aus den 70er Jahren erinnern. Falls euch das Ergebnis noch nicht so ganz zusagt, geht ruhig in die einzelnen Ebenen und spielt mit der Deckkraft, bis das Bild euren Vorstellungen entspricht. Meins sah mit den im Tutorial verwendeten Werten so aus:

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Time for a new Photoshop-Tutorial! A few days ago i had a bandshooting with the theme “70s” or “Hippies” so i wanted to give the photos a typical 70s touch with polaroid-like colors and contrasts. I’ve been a bit aimless first and tried some complex things with cross-processing and film-sumulating software but some time later i realized that i can achieve this look much easier by using a few adjustment- and fill-layers. I was also able to achieve a vanilla-tone finish, that i’m using very often on my last photos. Please consider that this processing is no polaroid-simualtion. It’s my own, modern interpretation of the Polaroid-flair.

You can apply this processing on every photo but it will look best, when your photo already provides some nice color-contrasts. Backlight-photos are predestinated for this processing!

All example-photos are processed 1-click, that means i didn’t change anything in the action but i already tried to get the best out of the photos in the raw-converter. You should do that to, to get the best result!

For sure, you can also download the photoshop-action for the germand and english photoshop-version.

Step 1:

Open the picture, you want to edit in Photoshop. (pretty easy till now, hum? ;) )

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Step 2:

Create a duplicate of your Background layer. Do this making a right-click and choosing “Duplicate layer” or klick on the layer and press CTRL+J.

Set the new layer to the layer mode “Screen” and the opacity to 50%.

This step will lighten up the picture. When your result at the end of tutorial is too dark, you can go back to this layer and raise the opacity to brighten up your picture.

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Step 3:

Create a new fill layer by choosing “Layer – New Adjustment Layer – Fill Layer”. Choose a bright, warm yellow tone or type in the value #FFEDB8 directly.

Set this fill layer to the layer mode “Multiply” and the opacity to 26%

Your photo will be warmer now and it should have slightly yellow-touch, like it’s typical for early polaroid photos.

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Step 4:

Create a new fill layer by choosing “Layer – New Adjustment layer – Fill Layer”. Choose a saturated, dark blue tone or type in the value #112A79 directly.

Set this fill layer to the layer mode “Exclusion” and the opacity to 60%

You will find this trick in nearly every vintage-tutorial. But that’s really justified because it will give your shadows a blue and your lights a yellow tone. Moreover your photo will be very soft and low contrasted after this step.

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Step 5:

Create a third fill layer by choosing “Layer – New Adjustment Layer – Fill Layer”. Choose a mellow vanilla tone or type in the value #FFF9D0 directly.

Set this fill layer to the layer mode “Soft light” and the opacity to 30%

With this layer, we will achieve the soft vanilla color-finish.

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Step 6:

Create a new adjustment layer “Black and White” by choosing “Layer – new adjustment layer – Black & White”.

Set this adjustment layer to the layer mode “Soft light” and leave the opacity on 100%

Pretty cool, huh? By setting this layer to the mode “Soft light”, we’re able to do two adjustments in one step. The contrast will be recovered and the colors get desaturated, what makes them look more soft and harmonious.

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Step 7:

There’s only one thing missing to get the vintage-look finished: a vignette. I personally prefer very decent vignetting but some other like it the really dark way. So i’m going to show you a possibility to create a full adjustable vignette (by changing the layer opacity).

Create a new gradient-layer by choosing “Layer – New Adjustment Layer – Gradient”.

A new window with some adjustment possibilities will open now. First of all, open the presets and choose the gradient from black to transparent. Set the Style to “Radial” and the Scale to 150%. Now simply check the “inverse”-box and you’ll get a gradient that gets darker to your pictures’ corners

Set this new layer to the layer mode “Soft Light” and now you can play around with the opacity until the vignette fits your preference. I usually choose a value about 50%.

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That’s it, you completed the tutorial. The resulting picture should have a touch of the 70s Polaroids. If you’re not satisfied with the result, you can play around with the colors of the fill layers or adjust the layers’ opacities until you like it. My result looked like that, with the values i named in the tutorial:

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Categories:  Photoshop Packages
16 Comments
  • Thanks..its make me can learn more about photoshop.. :)

  • Danke für das Tutorial.
    Ich habe es mal auf Bibble5 umgeschrieben. So kann ich die Bearbeitungen gleich im RAW Konverter machen ;)

    Gruss Mirco

  • gefällt mir so gut, dass ich die Aktion gleich mal ausprobieren musste. Es hat mich wirklich überzeugt und dementsprechend habe ich eine kleinen Artikel darüber auf meinem Blog verfasst!

    schöne grüße

  • Thanks, it’s great!!!

  • Recently and baeing German Creek Lin arrived
    Inspite of the overcast day once the rainwater whenever, they was adament on the trip following this, the ultimate Three months kilometers aside, the trail took 7 . 5 a long time. They ended up being associated with his or her companion Wu Lin and the various other a new In german. Ahead of that will, they begin coming from Yunnan Shangri-La, all the way across the Yangtze Water riding, operating Several,Thousand mls in Sixty six days and nights.
    The german language driver present his / her travel notes for that River Lin, the existing 4,000 km trip 4 or 5 occasions 12 months in just his or her experience with time.

  • Thanks so much for the tutorials! they are great!
    Greetings from Argentina!

  • Die CDU-Europaabgeordnete Inge Gre4dfle glaubt in den Stuttgarter Nachrichten, dass die Urheber des Videos in eanrischsplgchigen Kreisen zu verorten seien, dort wo die Deutschfreundlichkeit besonders fcberschaubar we4re.Abseits jeden Rumglaubens ist der Schwaben-Gigolo aber auch in deutschfreundlichen Kreisen, ob fortgesetzter Sche4ndung der Muttersprache, nur fcberschaubar beliebt. Immerhin dfcrften Anthropologen und Heimatforscher einen Nischengenuss an solcherlei Absonderlichkeiten finden. Das trf6stet.

  • thankyou very much for your tutorial, i really2 happy to practise this. because i was looking for editing foto like this yesterday. and i found this :D
    owwh thx alot, i’m from indonesia, god bless

  • I love this effects, thanks for the tutorial ;) thanks so much!!

  • Awesome…. Thank you. I tried & got a great result.

  • thank you so much I lovin it :)

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